24. Mai 2022

ift kommt mit Sonderschau „Green Deal“ auf die Fensterbau

CO2-Effizienz und Klimaresilienz in der Praxis mit innovativer Bautechnik

Das Key-Visual der Sonderschau „Green Deal“. Grafik: ift Rosenheim

Der Klimawandel ist da und der Gebäudesektor ist bei der Erreichung der deutschen Klimaziele das Schlusslicht. Das weiß auch die Politik, so dass Bauelemente und Baustoffe zukünftig höhere Anforderungen an die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit erfüllen müssen. Dabei geht es nicht mehr nur darum, durch energieeffiziente und nachhaltige Bauprodukte und Bautechnik die CO2-Emissionen zu verringern und so den Klimawandel zu begrenzen, sondern sich auch vor zukünftigen Klimaextremen zu schützen. Auf der Weltleitmesse Fensterbau Frontale in Nürnberg präsentiert das ift Rosenheim gemeinsam mit elf Mitausstellern in Halle 1 Technologien im Rahmen der Sonderschau „Green Deal – CO2-Effizienz und Schutz vor Klimaextremen mit nachhaltigen Fenstern und Bauelementen“.

Die Vorgaben der deutschen und europäischen Klimapolitik sind nur durch radikale Einsparungen zu erreichen. Die notwendigen Maßnahmen müssen sich viel stärker als bisher auf den Gebäudesektor konzentrieren, weil hier rund 40 Prozent der CO2-Emissionen entstehen, und die Erreichung der sektoralen Reduzierung der Emissionen noch in weiter Ferne liegt.

Fokus auf energetische Sanierung

Das große Potenzial im Kampf gegen den Klimawandel liegt in der energetischen Sanierung des Gebäudebestands. Nach Analysen der Verbände VFF und BF warten über 250 Millionen alte Fenstereinheiten mit Gläsern ohne Low-E-Beschichtung auf einen Austausch. Damit könnten jährlich über 14 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Das wären 50 Prozent der 28 Mio. Tonnen, die nach Angaben der dena notwendig wären, um den Klimaschutzplan 2030 für den Gebäudesektor zu erreichen. Hierfür braucht es von der Politik Instrumente wie eine Austauschverpflichtung, eine Verschärfung der energetischen Anforderungen und attraktive Förderprogramme.

CO2-Rucksack

Dabei rückt aber auch der CO2-Fußabdruck beziehungsweise CO2-Rucksack von Bauprodukten stärker in den Fokus, denn die „graue Energie“ für die Errichtung neuer Gebäude hat einen großen Anteil und darf nicht vernachlässigt werden. Das weiß auch die Politik, so dass Bauelemente und Baustoffe CO2-effizienter werden und der Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen und Recyclingmaterialien steigen müssen.

Schutz vor Klimaextremen

Zudem muss auch der Schutz vor Klimaextremen bedacht werden. Bauelemente müssen Klima resilienter werden und besser vor Hitzewellen, Überflutungen, Orkanen aber auch vor unerwarteten Kälteeinbrüchen mit großen Schneemassen schützen.

Mehr Informationen zur Sonderschau „Green Deal“ sowie die Nennung und eine kurze Beschreibung der elf Mitaussteller gibt es über diesen Link.

 

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