22. November 2022

Große Zeitersparnis und deutlich weniger Fehler

Joleka realisiert mit myWarema Systemintegration vereinfachte Bestellprozesse

Der Produktkatalog ist der Einstieg in die Produktkonfiguration. Screenshot: Warema / 3E Datentechnik

Um die Zusammenarbeit mit den Fensterbau-Kunden zu vereinfachen und Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten, bietet der Sonnenschutzhersteller Warema diesen die Verknüpfung von deren ERP-System mit den Funktionalitäten der Bestell-Plattform myWarema an. Dank der Möglichkeit des elektronischen Datenaustauschs reduziert sich die manuelle Bearbeitung von Aufträgen deutlich. Darüber hinaus hat die Verknüpfung der beiden Systeme eine reibungslose und fehlerfreie Bestell- und Auftragsabwicklung zur Folge.

Der Nutzer kann weiter in seinem gewohnten ERP-System arbeiten und profitiert zugleich von den Vorteilen, die myWarema bietet. Zu den Pilotkunden, die die Lösung schon seit einigen Monaten einsetzen, gehört die Joleka GmbH & Co. KG mit Sitz in Kalenborn-Scheuern in der Vulkaneifel.

Die Joleka GmbH & Co. KG ist Teil einer Unternehmensgruppe, zu der auch die Unternehmen Kalverkamp GmbH & Co.KG in Lieser sowie die Joleka Schreinerei „Ursprung“ gehören. Joleka selbst betreut private Endkunden, die im Umkreis von 100 bis 150 Kilometern mit Fenster und Türen beliefert werden. Gemeinsam mit Bauträgern und General-Unternehmen werden zudem Objekte im Umkreis von 300 Kilometern, teilweise aber auch in Bayern abgewickelt. Mit der Übernahme von Kalverkamp wurde das Programm um den Produktbereich Outdoor Living, sprich mit Wintergärten und Terrassendächern erweitert.

Die Joleka Schreinerei als Ausgangspunkt des Ganzen hat sich auf den Innenausbau für den privaten Endkunden spezialisiert. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 100 Mitarbeiter. Neben den Fenstern und Türen aus der eigenen Produktion wird auch das gesamte Produktportfolio in Sachen Sicht- und Sonnenschutz von Warema angeboten. Sämtliche Produkte werden selbst montiert. Hierfür beschäftigt die Gruppe 20 Montagekolonnen. Ein Vertrieb über den Handel findet nicht statt. Geführt wird die Gruppe heute in vierter Generation von den Brüdern Fabian und Daniel Rieder.

Konsequente Digitalisierung

In den letzten Jahren wurden die Betriebe komplett umorganisiert und mehr hin zum Kunden ausgerichtet. Dafür wurden auch die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt, um händische Tätigkeiten so weit als möglich abzuschaffen. „Das hat den Effekt, dass unsere Fachberater heute den doppelten Umsatz machen“, verdeutlicht Fabian Rieder.

Die Möglichkeit der Online-Bestellung nutzt die Gruppe daher nicht nur bei Warema, sondern auch bei anderen Lieferanten wie dem Systemhersteller profine, dem Haustürenlieferant Inotherm sowie den Isolierglas-Herstellern. „Es kommt wieder die Zeit mit mehr Wettbewerb. Wir sehen uns dafür aber dank der Umorganisation gut aufgestellt“, so Rieder.

Digitaler Schulterschluss

Im Zuge der digitalen Transformation hat auch der Sonnenschutzhersteller seine Prozesse digitalisiert, um seinen Kunden diverse Lösungen anzubieten. Mit myWarema wurde eine Online-Plattform geschaffen, die für mehr Effizienz im Tagesgeschäft der Kunden sorgen soll. Die Funktionalitäten der Online-Plattform werden stetig weiterentwickelt. Mit der myWarema Systemintegration kann den Kunden jetzt auch eine Warema Angebots- und Bestellschnittstelle für eine ganze Reihe von Fensterbau-Softwareprogrammen angeboten werden. Die Systemintegration reduziert den Aufwand bei der Bearbeitung von Geschäftsvorgängen (etwa die Bearbeitung von Dokumenten in Papierform) signifikant. Voraussetzung dafür ist jedoch die korrekte Anbindung der Systeme, um Datenverluste, Fehlermeldungen und Verzögerungen zu vermeiden.

Am Markt existieren ERP-Systeme, bei denen die direkte Integration von myWarema möglich ist. In sie lassen sich Funktionalitäten der Online-Plattform integrieren. Dazu muss eine Schnittstelle zwischen dem ERP-System und myWarema programmiert werden. Danach kommunizieren beide Systeme miteinander, wobei die Stammdaten und Konditionen der jeweiligen Kunden tagesaktuell aus dem Warema internen Auftragssystem XPert übernommen werden. Die Kunden müssen nur noch in einem System arbeiten. So konfiguriert ein Fensterbauer beispielsweise seine Fenster und den dazugehörigen Sonnenschutz in seinem jeweiligen ERP-System.

Den Artikel inklusive eines Interviews mit Fabian Rieder sowie Johannes Fuhrmann, Leiter Business Development Wohnbau bei Warema, lesen Sie in der kommenden Ausgabe von bauelemente bau, welche am 1. Dezember erscheinen wird.

Auf die Homepage von Joleka geht es hier entlang…

…und zu Warema gelangen Sie über diesen Link.

 

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