18. Januar 2024

30 Verbände fordern „Impulse für den Wohnungsbau“

Grafik: VFF

In einem Positionspapier haben 30 Verbände, darunter auch der Verband Fenster + Fassade (VFF), konkrete Forderungn an die deutsche Bundesregierung auf den Weg gebracht. In dem Positionspapier „Impulse für den Wohnungsbau“ geht es darum, dass die im Herbst 2023 getätigten Ankündigungen für die Bau- und Wohnungswirtschaft nun endlich in die Tat umgesetzt werden.

Angesichts der Doppel-Krise in der Bauwirtschaft bei Neubau und Sanierung sowie auf dem Wohnungsmarkt muss die Bundesregierung schnell und entschlossen handeln, um schwere wirtschaftliche und soziale Verwerfungen im Land zu verhindern. Das veränderte Zinsniveau, Preissteigerungen und ein hohes Maß an Verunsicherungen in Fragen ordnungspolitischer und fördertechnischer Regelungen haben massiv die Neubau- und Sanierungsaktivitäten einbrechen lassen.

Mit dem aktuellen Positionspapier der Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“ vom 15. Januar 2024 fordern 30 Verbände, darunter auch der Verband Fenster + Fassade (VFF), dass die Bundesregierung ihre Ankündigungen für die Bau- und Wohnungswirtschaft vom Herbst 2023 nun endlich in die Tat umsetzt. Im Neubau geht es insbesondere um die Aufstockung und Verstetigung der Mittel für den Klimafreundlichen Neubau (KFN), damit langfristig planbar Investitionen erfolgen können und kurzfristige Förderabbrüche vermieden werden. Benötigt wird Planungssicherheit. Ein Aussetzen der Förderung über Nacht, wie in der Vergangenheit geschehen, ist Gift für Verbrauchervertrauen und Wachstum.

Im Vermittlungsausschuss sind jetzt die Länder gefordert, im Interesse des Gemeinwohls einzulenken: so vor allem bei der derzeit noch blockierten Verbesserung von Abschreibungsmöglichkeiten durch die „degressive AfA“, die dem Wohnungsbau zugutekommt. Um die dringend notwendige Verbesserung von Klimaschutz im Bestand anzugehen, braucht es eine stärkere Sanierungsförderung. Sie wird gegenüber der Förderung des Heizungstauschs derzeit leider stark benachteiligt.

Der im Zuge der Haushaltskrise beschlossene Wegfall verbesserter Fördersätze für Effizienzmaßnahmen sowie der Stopp der Förderung serieller Sanierungen sind daher fatal. Für die effiziente Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor sind Verlässlichkeit, die Angleichung der Fördersätze von Maßnahmen an Gebäudehülle beziehungsweise -technik sowie die förderrechtliche Gleichbehandlung von Vermietern und Selbstnutzern von größter Bedeutung.

Über diesen Link finden Sie das Positionspapier der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ mit allen Unterzeichnern im Wortlaut.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

12. März 2024

Volles Haus beim hilzinger Partnertag

Zum Partnertag am 28. Februar 2024 hatte die Unternehmensgruppe hilzinger zahlreiche Gäste aus der Bau- und Wohnungswirtschaft und vor allem aus dem Fachhandel geladen. Denn erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, das Geschäft mit dem Fachhandel in …

23. November 2023

Bis zu 30 Prozent für neue Fenster

Am 17. November 2024 hat der Haushaltsausschuss der neuen BEG-Förderrichtlinie zugestimmt. Die (bis zu) 30 Prozent Förderung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und damit auch für die Sanierung mit neuen Fenstern kommt …

13. September 2023

Aktuelle Marktzahlen bei der VFF-Fachtagung Statistik und Markt

Online und vor Ort findet am 19. Oktober 2023 im InterCityHotel Frankfurt Airport das Herbst-Update der Fachtagung Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) statt. Im Rahmen der Veranstaltung, die von 10:30 bis 16:00 Uhr dauert, stehen wie …

zur Übersicht

Newsletter