4. April 2025

Leicht steigende Zahl der Wohnungseinbrüche

Einbruchhemmende Fenster- und Türentechnik aufgrund entsprechender Schlösser und Beschläge kann Einbrecher am erfolgreichen Abschluss ihrer Tätigkeit hindern. Foto: K-Einbruch.de

Erneut ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland gestiegen, wenn auch nur leicht. Das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024. Demnach lag die Zahl des bundesweit verübten Wohnungseinbruchdiebstahls letztes Jahr bei insgesamt 78.436 Fällen, was im Vergleich zum Jahr 2023 ein Plus von 617 Einbrüchen und eine Steigerung von 0,8 Prozent bedeutet. Trotz des erneuten Anstiegs liegt die Zahl weiterhin unter dem Niveau vom Jahr 2019 mit 87.145 Einbrüchen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass in Deutschland wieder dieses Niveau erreicht werden muss. Ein tieferer Blick in die Statistik verrät, dass 35.857 Taten und damit 45,7 Prozent aller Fälle nicht vollendet wurden. Die Gründe, warum der oder die Täter es bei dem Versuch beließen, können vielfältig sein. Vielleicht wurden sie durch etwas oder jemanden gestört oder die einbruchhemmende Fenster- und Türentechnik hinderte die Einbrecher an einem erfolgreichen Abschluss ihrer Tätigkeit.

Es empfehle sich also, entsprechende Schlösser und Beschläge in Fenster und Türen einbauen zu lassen. Eine Nachrüstung ist meistens mit wenig Aufwand möglich. „Die richtige Sicherheitstechnik stellen die Mitglieder unseres Verbandes her“, sagt Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie e.V. (FVSB). Die rund 70 Unternehmen liefern umfassende Technik im Bereich des Einbruchschutzes. Mehr Informationen zu entsprechenden Produkten und ihren Herstellern gibt es über diesen Link.

Eine Nachrüstung sollte am besten noch vor dem nächsten Herbst geschehen. Denn auch das zeigt die Statistik: Die Zahlen der Versuche sowie der erfolgreichen Wohnungseinbruchdiebstähle steigen mit Beginn der dunklen Jahreszeit im Oktober deutlich an und blieb bis März auf einem hohen Niveau.

Mehr zum Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e.V. (FVSB) gibt es hier.

 

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