Herr Fensterbau geht mit Weitblick in die Zukunft
Neubau, Prozessoptimierung und geregelte Nachfolge als Erfolgsrezept
Die neue Produktionshalle bei Herr Fensterbau umfasst rund 1.300 Quadratmeter. Foto: Herr Fensterbau GmbH
Wenn in einem gewachsenen Fensterbaubetrieb mehrere Entwicklungen zeitlich zusammenfallen, entsteht daraus häufig ein erhöhter Handlungsdruck. Bei der Herr Fensterbau GmbH trafen in den vergangenen Jahren gleich mehrere Faktoren aufeinander: der Übergang in die dritte Generation der Geschäftsführung, ein kontinuierlich wachsendes Händlergeschäft sowie zunehmende Anforderungen an Lieferzeiten, Produktionskapazitäten und interne Abläufe.
Vor diesem Hintergrund entschied sich das Unternehmen für einen umfassenden Neubau der Produktionshalle am bestehenden Standort. Mit der Fertigstellung im September 2025 wurden nicht nur zusätzliche Flächen geschaffen, sondern zugleich Fertigungs- und Logistikprozesse grundlegend neu geordnet.
Heute wird die Herr Fensterbau GmbH von Jonas und Niklas Herr geführt. Der Übergang von der zweiten auf die dritte Generation erfolgte nicht abrupt, sondern über einen längeren Zeitraum. Rolf Herr, der das Unternehmen bis 2023 führte, ist weiterhin regelmäßig im Unternehmen präsent und steht insbesondere bei technischen Fragestellungen unterstützend zur Verfügung. „Gerade in der Übergangsphase war es wichtig, auf das Wissen und die Erfahrung unseres Vaters zurückgreifen zu können“, erklären die beiden Geschäftsführer.
Parallel zum Generationswechsel wurden organisatorische Strukturen überprüft und weiterentwickelt. Digitale Prozesse wurden konsequent ausgebaut, unter anderem durch den Einsatz von Klaes e-control sowie durch die Einführung der Händlersoftware Klaes Trade.
Eckdaten des Neubaus
Die neue Produktionshalle wurde innerhalb von rund 18 Monaten realisiert. Sie umfasst etwa 1.300 Quadratmeter Produktionsfläche. Vorgelagert ist ein Hofbereich mit rund 1.000 Quadratmetern Fläche. Die Halle misst rund 30 mal 35 Meter bei einer Höhe von acht Metern. Ergänzt wird das Gebäude durch ein Untergeschoss mit sechs Garagen für die eigenen Montagefahrzeuge.
In die Planung des Neubaus waren sowohl Maschinenlieferanten als auch Mitarbeitende aus der Produktion eingebunden. Ziel war es, die Halle konsequent an den Anforderungen der Fertigung auszurichten und gleichzeitig logistische Engpässe der Vergangenheit zu vermeiden.
Neuordnung der Produktionsprozesse
Mit dem Umzug in die neue Halle wurde der komplette Produktionsprozess überprüft. Arbeitsschritte, die sich in der Vergangenheit bewährt hatten, wurden übernommen, andere neu angeordnet oder zusammengeführt.
Fertigungsschwerpunkte
Die neue Produktionslinie ist schwerpunktmäßig auf die Fensterfertigung ausgelegt. Elemente aus dem Sonderbau, darunter Hebeschiebetüren, Haustüren, Nebeneingangstüren und Schrägelemente, laufen teilweise über die Linie und werden anschließend im bestehenden Gebäudeteil fertiggestellt. Diese Trennung ermöglicht es, die Serienfertigung von Fenstern klar zu strukturieren und Sonderkonstruktionen weiterhin flexibel abzuwickeln.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der kommenden Ausgabe von bauelemente bau, welche am 12. März erscheinen wird.
Auf die Homepage von Herr Fensterbau gelangen Sie über diesen Link.
Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print- beziehungsweise der ePaper-Ausgabe von bauelemente bau ab.
Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!