10. Juni 2026

Gealan investiert und konzentriert Recyclingprozess am Standort Tanna

Den symbolischen Spatenstich zum Baustart der Recyclinghalle nahmen vor: (v.l.) Ralf Hüttner (1. Beigeordneter des Bürgermeisters Tanna), Katrin Gersdorf (1. Ehrenamtliche Beigeordnete des Landrats im Saale-Orla-Kreis)…

…die beiden Gealan-Geschäftsführer Ivica Maurović und Tino Albert, Marie-Theres Wittig (Geschäftsführerin Architekturbüro Wittig) und Reinhard Schüß (Bauleiter Fa. AS Bau). Foto: Gealan

Am Produktions- und Logistik-Standort Tanna feierte Gealan den Spatenstich für eine hochmoderne Recyclinghalle inklusive zusätzlicher Silos, die mehrere hundert Tonnen an Recyclingmaterial fassen. Das Bauprojekt soll rund sechs Millionen Euro kosten. Die Fertigstellung des Neubaus ist für das Jahr 2027 geplant, parallel wird die Halle mit moderner Recyclingtechnologie ausgestattet und voraussichtlich 2028 vollständig in Betrieb sein.

Ivica Maurović, Sprecher der Gealan-Geschäftsleitung, ordnet den nächsten Unternehmens-Meilenstein ein: „Mit dieser neuen Halle, den modernen Technologien und zusätzlichen Kapazitäten investieren wir in die Zukunft von Gealan und machen uns weiter fit für die Anforderungen der Märkte. Zudem unterstreichen wir mit dem Neubau die Bedeutung unseres Standortes in Tanna und stärken mit dieser Investition die gesamte Region.“

Tino Albert, Gealan-Geschäftsführer Technik und Finanzen, ergänzt: „Nach dem Bau unseres vollautomatisierten Hochregallagers setzen wir nur wenige Meter nebenan ein weiteres Ausrufezeichen. Mit den neuen Möglichkeiten sparen wir Transportwege, verschlanken Prozesse und zeigen, dass Gealan sich weiterhin möglichst effizient und nachhaltig aufstellt.“

Das Innenleben des Neubaus

Die neue, auf rund 70 mal 26 Metern dimensionierte Halle wird später zu weiten Teilen den Gealan-Recyclingbereich beherbergen. Auf 58 mal 26 Metern werden künftig vorwiegend PVC-Reste zerkleinert, sortiert und granuliert. Das wiederverwertbare Material wird anschließend in den Produktionskreislauf zurückgeführt. So können Fenster- und Türprofile hergestellt werden, die Frisch-PVC und damit wertvolle Ressourcen sparen. Zusätzlich entstehen in diesem Bereich des Neubaus Sozialräume, die bereichsübergreifend genutzt werden können.

Auf den verbliebenen zwölf mal 26 Metern der neuen Halle wird ein Verschieberegal für Extrusionswerkzeuge aufgebaut. Das ermöglicht es, die in der Profil-Produktion benötigten Werkzeuge an einem Ort zu bündeln, erleichtert und verschlankt damit Prozesse.

Weniger Transport, mehr Automatisierung

Maurović erläutert die großen Vorteile: „Mit dem Neubau findet unser gesamter Recycling-Prozess künftig nur noch in Tanna statt. Damit fallen Transporte zwischen Oberkotzau und Tanna weg, die Produktionsprozesse müssen nicht mehr durch Ortswechsel unterbrochen werden.“

Mit den neuen Technologien steigt zudem der Automatisierungsgrad, wie Albert beschreibt: „Dadurch werden zum einen unsere Mitarbeiter entlastet. Außerdem erweitern wir mit den neuen Räumen, Maschinen und Silos unsere Kapazitäten, können so noch größere Mengen an Recyclingmaterial noch effizienter herstellen und verarbeiten.“

Auf die Homepage von Gealan geht es hier entlang.

 

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