18. September 2026

Neuer Standort von SimonsVoss als eigenes Referenzobjekt

Der Eingang zum neuen SimonsVoss-Standort in der Münchner Str. 16 in Unterföhring. Im Gebäude kamen auch die Lösungen des Unternehmens zum Einsatz. Foto: SimonsVoss

Die SimonsVoss Technologies GmbH firmiert ab sofort unter der neuen Adresse Münchner Straße 16 in Unterföhring. Dahinter verbirgt sich der Business Campus „Tri.O“, ein modernisierter Büro-Komplex aus drei Gebäudeteilen mit markanter Architektur. Hier hat das Unternehmen optimale Bedingungen gefunden – nicht nur für die weitere Expansion, sondern auch für den Einsatz der eigenen digitalen und mechatronischen Schließtechnik.

Die bisherigen Räumlichkeiten aus den 90er Jahren waren zu klein geworden und auch technisch nicht mehr up to date. Lukas Ortner, als Leiter Projekt- und Prozessmanagement bei SimonsVoss mitverantwortlich für den Umzug, erläutert den Effekt: „Jetzt haben wir wieder ein echtes Zuhause für unser Team! Einen gemeinsamen Ort, an dem wir uns begegnen, vernetzen und unsere Kreativität zusammen ausleben können. Physische Zusammenarbeit sorgt für kreativen, spontanen Gedankenaustausch und schnellere Umsetzungen unserer Ideen aufgrund kürzerer Wege. Wir erzielen bessere Ergebnisse und Entscheidungen aufgrund zeitnaher Abstimmungen.“

Deutlich mehr Fläche verfügbar

Im Zuge der Generalsanierung des Tri.O konnte SimonsVoss bereits viel Einfluss nehmen auf die Neugestaltung der Geschäftsräume. Die verfügbare Fläche wuchs von 4.000 auf 5.800 Quadratmeter und beinhaltet nun mehr Platz für Meetings, eine Cafeteria sowie eine Dachterrasse, wo die interne Einweihungsfeier stattfand. „Die gemeinsame Arbeit vor Ort, das voneinander Lernen und die Gestaltung von effizienten Prozessen stehen im Mittelpunkt unserer Office-Strategie. Dafür sind in den Teams feste Büro-Tage definiert. Ergänzend hierzu kann an den anderen Tagen weiter im Home Office gearbeitet werden“, erklärt Ortner zur Nutzung der neuen Räume.

Mechanische Schließtechnik ersetzt

Im Vorfeld des Umzugs und in enger Abstimmung mit dem Vermieter fiel die Entscheidung, die vorhandene mechanische Schließanlage im gesamten Gebäude durch digitale Schließtechnik von SimonsVoss zu ersetzen. Die Gebäudeeigentümer erkannten schnell die damit verbundenen Vorteile – galt es doch, drei verschiedene Mietparteien und ein zum Tri.O gehörendes Konferenzzentrum in das Sicherungskonzept zu integrieren. Dabei konnten auch die technischen Voraussetzungen und Anforderungen der anderen Mietparteien berücksichtigt werden. Das gilt beispielsweise fürs Parken. Ortner: „Unser Schließsystem ist an die Schrankenanlage der Tiefgarage angekoppelt. Wir können mit unseren Identmedien die Schranken und Rolltore öffnen, das gilt für die anderen Mieterparteien ebenso.“

130 Schließungen montiert

Für die im Tri.O genutzten Räumlichkeiten hat SimonsVoss rund 130 Schließungen montiert. Harald Schaible, zusammen mit Markus Gruber zuständig für diesen Prozess, erklärt: „Alle Schließungen und Buchungsterminals (Gateways) innerhalb der früheren Mietfläche mussten zurückgebaut werden. Die Schließungen in den Eingangstüren bleiben bestehen. Der Schließplan wurde an die Hausverwaltung am alten Standort übergeben. Schließungen von dort, die dem aktuellem Serienstand entsprechen, haben wir zur neuen Adresse mitgenommen und wieder verwendet.“ Die Schließungen in den neuen Räumen verteilen sich auf 18 Eingangstüren, rund 20 Technik- und Logistikräume, 72 Büro- und verschiedenen Zwischentüren. Im restlichen Gebäude wurden insgesamt über 100 zusätzliche SimonsVoss-Schließungen installiert.

Neue Produkte im Praxiseinsatz

Der Umzug und der Ersatz der bestehenden mechanischen Schließanlage bot die Chance, auch die neuen Produkte und Systeme einzubauen. Gruber: „Die Eingangstüren haben wir mit dem neue Beschlag SmartHandle Advanced ausgestattet, Fortlox Cylinder finden sich im Entwicklungsbereich und Fortlox Keys bei einem Teil der Mitarbeitenden.“ Im Vorfeld der Montage wurden die Türen ausgemessen und zum Teil Löcher für Beschläge gebohrt. Für die Installation von Wavenet und virtuellem Netzwerk mussten Netzwerkkabel zu allen neun Eingangsbereichen und zu 24 potenziellen Router-Standorten gelegt werden.

Neue Transponder

„Eine weitere Herausforderung bestand im Angleichen der Zutrittsberechtigungen von rund 400 Transponderberechtigungen von der alten Gebäudestruktur zu den neuen Räumlichkeiten hin“, berichtet Schaible. Insgesamt beschäftigt SimonsVoss am neuen Standort rund 150 Mitarbeitende – alle erhielten mit dem Einzug einen neuen Transponder mit den entsprechend hinterlegten Zutrittsberechtigungen. Für die Eingänge ins Gebäude wurde eine zweite Schließanlage auf die Transponder programmiert. Sie gilt für alle Mieter und Versorger des Gebäudes.

Auf die Homepage von SimonsVoss gelangen Sie über diesen Link.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuelle Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print- beziehungsweise der ePaper-Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

18. Februar 2026

Herr Fensterbau geht mit Weitblick in die Zukunft

Wenn in einem gewachsenen Fensterbaubetrieb mehrere Entwicklungen zeitlich zusammenfallen, entsteht daraus häufig ein erhöhter Handlungsdruck. Bei der Herr Fensterbau GmbH trafen in den vergangenen Jahren gleich mehrere Faktoren aufeinander: der …

26. August 2026

dormakaba investiert über zwei Millionen Euro am Standort Bühl

dormakaba hat den Mietvertrag für seinen Produktionsstandort in Bühl bis 2035 verlängert. Gleichzeitig investiert das Unternehmen mehr als zwei Millionen Euro in dessen Weiterentwicklung. Mit der Investition modernisiert das Unternehmen die …

14. September 2026

Altendorf führt Marke, Gesellschaft und Fertigung zusammen

Altendorf hat am 4. September 2026 seine neue Produktion in Minden eingeweiht. Im Jahr seines 120-jährigen Bestehens führt das Unternehmen damit auch seine Fertigung zusammen: Mit der Verlagerung der Kantenanleimmaschinen-Fertigung vom Standort …

zur Übersicht