4. November 2020

Welche Aufträge lohnen sich wirklich?

Nachkalkulation mit 3E-Look

Beispiel für in der Nachkalkulation (NaKa) erfasste Stunden je Lohnperiode (Auszug). Grafik: 3E Datentechnik GmbH

Es gibt derzeit viel zu tun in der Branche; der Überblick, welche Aufträge wirklich lohnenswert beziehungsweise rentabel sind, könnte verloren gehen. Abhilfe verspricht nun die 3E Datentechnik GmbH aus Oberkochen mit einem in die Fensterbausoftware 3E-Look integrierten Modul: der Nachkalkulation. Fensterhersteller können damit exakt den Deckungsbeitrag eines Auftrags ermitteln und nebenbei die Datenbasis für die Vorkalkulation laufend verbessern.

Die Nachkalkulation (NaKa) ist ein klassisches Controllinginstrument für Betriebe, um die Rentabilität auftragsbezogen ermitteln zu können. Mit diesem Instrument lässt sich genau erkennen, wo Kosten entstanden sind. Darüber hinaus macht das Controllinginstrument Vergleiche zur Vorkalkulation oder auch zum Erlös möglich. Dazu werden echte Kosten erfasst und auftragsbezogen zugeordnet. Zur Kostenermittlung werden in der NaKa auf einen Auftrag Materialkosten, Zeiten und Spesen gebucht (Ist-Kosten). Diese Kosten werden laufend den vorkalkulierten (Soll-Kosten) Auftragskosten gegenübergestellt.

Verschiedene Möglichkeiten zur Zeiterfassung

Um Zeiten zu erfassen, kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Arbeitszeiten können entweder direkt über eine Desktoplösung in 3E-Look erfasst werden (Büroarbeitsplätze) oder es werden mobile Miniscanner für die Echtzeiterfassung eingesetzt. Mitarbeiter können somit direkt in der Produktion oder auf der Baustelle geleistete Zeiten per Barcode registrieren. Ebenso können Mitarbeiterspesen erfasst werden. Die in einem Journal täglich erfassten Zeiten und Spesen können so kontrolliert und freigegeben werden.

Auch Materialkosten und Lagermaterialien verbucht

Auch Materialkosten (Lieferantenrechnungen) können per Journal eingebucht oder automatisch durch einen Elo-Workflow (Elo Digital Office GmbH) verbucht werden. In diesem Fall übergibt das Dokumenten-Managementsystem den Betrag in die Nachkalkulation, wo er automatisch auf den jeweiligen Auftrag gebucht wird. Auch Lagermaterialien werden über die ermittelte Vorkalkulation verbucht.

Werden Fertigungslose gebildet, so können diese über einen Verteilschlüssel auf Aufträge gebucht werden. Das NaKa-Modul berücksichtigt dann auf prozentualer Basis die Aufwände und ordnet diese auftragsbezogen zu. Die Nachkalkulation ist statusgeführt. Je nach Auftragsstatus werden die Soll-Kosten aktualisiert, die Rechnungssummen übernommen oder der Auftrag wird für weitere Buchungen gesperrt.

Näheres dazu lesen Sie in der Dezemberausgabe von bauelemente bau, welche am 3. Dezember druckfrisch verschickt wird.

Die Homepage der 3E Datentechnik rufen Sie am besten über diesen Link auf.

 

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