25. August 2022

Bis 2050 klimaneutral über die gesamte Wertschöpfungskette

Deceuninck verpflichtet sich zur Reduktion von Treibhausgasemissionen

Bruno Humblet, CEO Deceuninck: „Bis 2050 will Deceuninck über die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral werden.“ Foto: Deceuninck

Deceuninck hat sich zur Emissionsreduktion nach den wissenschaftlich fundierten Netto-Null-Vorgaben der Science Based Targets Initiative (SBTi) verpflichtet. Damit schließt sich das Unternehmen der Kampagne „Business Ambition for 1.5°C“ an, einer weltweit organisierten Gruppe von Unternehmen, die sich für die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C nach Maßgabe des Pariser Klimaabkommens einsetzen. Bis zum Jahr 2050 hat sich Deceuninck darüber hinaus verpflichtet, über die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral zu werden.

Der Kunststoff-Profilhersteller hatte bereits 2021 die Bestandsaufnahme der Kohlenstoffemissionen erstellt und sich im Februar 2022 zu den Zielvorgaben der SBTi verpflichtet. In den vergangenen Monaten hat Deceuninck nun den Fahrplan für die Emissionsreduktion gemäß dem Net-Zero-Standard festgelegt. Die Ziele können nun der SBTi zur Prüfung vorgelegt werden.

Bruno Humblet, CEO Deceuninck: „Unsere Verpflichtung zu den Zielen der SBTi für unternehmerische Klimaschutzmaßnahmen zeigt, wie sehr wir uns für Nachhaltigkeit einsetzen. Die wissenschaftlich fundierten Ziele bieten uns einen Rahmen zur Bewertung jeder Geschäftsentscheidung unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes. Mit unseren Recyclinganlagen sind wir seit Jahren Vorreiter in unserer Branche. Recycling wird auch in Zukunft eine entscheidende Rolle in unserem Fahrplan zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes spielen, da wir damit die Rohstoffbeschaffung verringern können. Wir möchten in unserer Branche mit gutem Beispiel vorangehen und freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Zulieferern und anderen Stakeholdern sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen.“

Gesamte Wertschöpfungskette betrachten

Die Emissionen im Zusammenhang mit eigenen Tätigkeiten (Scope 1 & 2) machen lediglich 12 Prozent des ökologischen Fußabdrucks von Deceuninck aus. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die gesamte Wertschöpfungskette und insbesondere die Beschaffung von Rohstoffen zu betrachten. Die zusätzlichen Anstrengungen im Bereich Recycling werden für die Erfüllung der Ziele von Deceuninck von entscheidender Bedeutung sein.

Die Verpflichtungen im Einzelnen

Deceuninck hat sich verpflichtet, die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen von 2021 bis 2030 um 60 Prozent zu reduzieren. Angesichts des erwarteten Wachstums erfordert dies eine Emissionsreduktion von 75 Prozent pro Tonne erzeugtem Produkt. Mit diesem Ziel übertrifft Deceuninck das Mindestziel der SBTi (Reduktion von 42 Prozent).

Das Unternehmen verfolgt verbindlich das Ziel, die Scope-3-Emissionen von 2021 bis 2030 um 48 Prozent pro Tonne erzeugtem Produkt zu reduzieren. Der maximale Einsatz von recyceltem Material wird bei der Erreichung dieser anspruchsvollen Ziele eine zentrale Rolle spielen.

Deceuninck verpflichtet sich, bis 2050 über die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral zu werden.

Maßnahmen zum Fahrplan

Céline De Waele, Group Sustainability Manager Deceuninck: „Unser Fahrplan zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes sieht Investitionen in die Energieeffizienz im Betrieb und bei der Elektrifizierung, den schrittweisen Ausstieg aus dem Heizen mit Öl sowie die Erzeugung und Beschaffung von erneuerbaren Energien vor.“

Auf die Homepage von Deceuninck gelangen Sie über diesen Link…

…und zum Video von Deceuninck zur Reduzierung der Emissionen geht es hier entlang.

 

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